U19 WM 2021: Tra­gi­scher Todes­fall nach Niederschlag

19-jähriger Jordanier verstarb im Krankenhaus

Ein tra­gi­scher Todes­fall über­schat­tet die zurück­lie­gen­de Jugend-Welt­meis­ter­schaft der Alters­klas­se U19 vom 10. bis zum 24. April im pol­ni­schen Kiel­ce. Der jor­da­ni­sche Boxer Ras­hed Al-Swai­sat ver­starb am 27. April mut­maß­lich infol­ge eines am 16. April in sei­nem Auf­takt­kampf erlit­te­nen Nie­der­schlags im Krankenhaus.

Nie­der­schlag im Auftaktkampf

Der 19-jäh­ri­ge Halb­schwer­ge­wicht­ler (bis 81 kg) ging am Ende der drit­ten Run­de zu Boden und muss­te ärzt­lich behan­delt wer­den. Er wur­de umge­hend mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus gebracht, wo Ärz­te einen neu­ro­chir­ur­gi­schen Ein­griff vor­nah­men und in den fol­gen­den Tagen ver­geb­lich um sein Leben kämpften.

Poli­zei­li­che Untersuchungen

Die pol­ni­sche Poli­zei unter­sucht die Umstän­de des Todes­falls, kann der­zeit offen­bar jedoch kei­ne Hin­wei­se auf ein Ver­schul­den Drit­ter erkennen.

KOs im olym­pi­schen Boxen sehr selten

KOs sind im olym­pi­schen Boxen im Gegen­satz zum »Pro­fi­bo­xen« sehr sel­ten. Bei dem betref­fen­den Tur­nier wur­den nur 3 von 394 Kämp­fen durch einen Nie­der­schlag been­det. Über­dies bedeu­tet ein KO im olym­pi­schen Boxen sel­ten Bewusst­lo­sig­keit. Es wird bereits auf KO ent­schie­den, wenn ein Geg­ner ange­zählt wird und bei 8 noch nicht wie­der kampf- oder ver­tei­di­gungs­fä­hig wirkt.

Die Spon­so­ren der Box­ab­tei­lung des FC St. Pauli: