Boxring
Der Boxring des FC St. Pauli: Der Ring entspricht den Anforderungen des Deutschen Boxsportverbandes (DBV) und der AIBA für Wettkämpfe. Auf dem Bild fehlen die zwei Seilverbindungsgurte je Ringseite, die aber zur Verfügung gestellt werden können.

Die Aufbauanleitung als PDF gibt es hier.


Laden und Transport

1. Fahrzeuggröße und -beschaffenheit
  • Viele Teile des Boxring haben eine Länge von 3,5 Meter. Für den Transport des Boxrings und seines Zubehörs benötigen Sie einen Lieferwagen, Lkw oder Anhänger mit einer Ladefläche von mindestens 4 Meter Länge.
  • Der Boxring muss bei seinem Transport gegen Nässe geschützt sein. Nutzen Sie daher ein Fahrzeug, bei dem die Ladefläche durch den Aufbau oder Planen gegen Regen und Nässe geschützt ist.

Aufbauhelfer und Zeitbedarf

1. Aufbauhelfer
  • Der Boxring besteht aus vielen, zum Teil schweren Einzelteilen. Das Zubehör ist in rollbaren Kisten und Säcken verstaut. Am besten gelingt das Beladen oder Entladen (u.a. abhängig von Wegstrecken) mit einem Team von 6 bis 8 Helfern, wobei am besten eine Person auf der Ladefläche des Fahrzeugs verantwortlich ist und eine Person am Aufstellort koordiniert.
  • Es empfiehlt sich die Verwendung von Arbeitshandschuhen und Sicherheitsschuhen. Vor allem beim Tragen der Holzplatten des Ringbodens besteht die Möglichkeit, sich durch Splitter zu verletzen.
2. Zeitbedarf für Auf- und Abbau
  • Planen Sie für den Aufbau etwa 4 bis 5 Stunden ein, wenn Sie ein Team von 6 Personen haben. Eine großzügige Zeitplanung setzt Sie nicht unter Stress, wenn Sie irgendwo einen Fehler begehen. Komplizierte Tragewege (Treppen, lange Strecken) können den Zeitbedarf natürlich verändern.
  • Der Abbau wird schneller gehen. Planen Sie hierfür etwa 2 Stunden ein, wenn Sie ein Team von 6 Personen haben. Komplizierte Tragewege (Treppen, lange Strecken) können den Zeitbedarf natürlich verändern.

Anforderungen an den Aufstellort

1. Platzbedarf
  • Für Wettkampfeinsätze müssen Sie in der Regel rund um den Boxring Platz für die Tische und Stühle des Kampfgerichts und anderer Funktionsträger wie z.B. Zeitnehmer und Ringarzt vorsehen. Wieviel Platz Sie einplanen müssen, kann hier nur für den olympischen Boxsport genannt werden. Andere Sportfachverbände werden hier unter Umständen andere Anforderungen benennen.
  • Platzbedarf für Wettkämpfe im olympischen Boxen:
    Die hochoffizielle Aufbauanordnung für Wettkämpfe im olympischen Boxen sieht vor, dass die Tische für den Ringarzt, den Protokollführer, den Supervisor, den Ringsprecher und den Zeitnehmer noch einmal ein Stück vom Boxring abgerückt sind. Dafür ist vor den Tischen der genannten Offiziellen noch ein Punktrichtertisch vorgesehen. In dieser Aufbauanordnung müssen Sie von einem Platzbedarf von etwa 15 x 12 Meter ausgehen (grün hinterlegte Fläche).
    Wenn es nicht gerade um Meisterschaften geht, können Sie sich nach Absprache mit dem Verband vielleicht auch auf obenstehende Aufbauanordnung einigen. Durch die herangerückten Tische der Offiziellen kommen Sie nun mit etwa 12 x 12 Meter aus.
  • Beachten Sie im übrigen (falls für Ihre Veranstaltung zutreffend) für den Aufbau des Boxrings am Veranstaltungsort die Vorschriften der Versammlungsstättenverordnung (Fluchtwegbreiten etc.).
  • Die Bodenfläche des Boxrings liegt etwa 1 Meter über dem Fußboden. Der Raum, in dem Sie den Boxring aufstellen, sollte eine Deckenhöhe von mindestens 4 Meter haben, damit ungestört Kämpfe stattfinden können. Wenn Sie über dem Ring Veranstaltungstechnik anbringen wollen (Scheinwerfer, Lautsprecher etc.), sollte der Raum eine größere Deckenhöhe haben. Klären Sie dies mit Ihrem Veranstaltungstechniker.
2. Beschaffenheit der Aufstellfläche
  • Der Unterbau des Boxrings ruht auf vielen Stützen. Der Boden sollte waagerecht, fest und eben sein, damit der Aufbau gut gelingt. Unebene Untergründe wie Kopfsteinpflaster, Rasen und auch viele asphaltierte Flächen erschweren den Aufbau, da auch geringfügige Niveauunterschiede durch Unterfütterungen der Stützen (mit Keilen oder ähnlichem) ausgeglichen werden müssen.
  • Der Boxring, an erster Stelle die eingelegten Bodenplatten, ist empfindlich für Nässe. Die Lager- und Aufstellfläche muss daher trocken und gegen Regen- und Schlagregeneinwirkungen geschützt sein. Beachten Sie diesen Wetterschutz, wenn Sie eine Veranstaltung im Freien planen.

Vorbereitung des Aufbaus

  • Die Bestandteile des Boxringunterbaus und die einzulegenden Bodenplatten sind mit Markierungen versehen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, dann stellen Sie diese Teile so am Aufbauort auf, dass Sie die angebrachten Markierungen lesen können, ohne jedes Mal die Teile bewegen oder umstellen zu müssen. Sie können diese Teile z.B. umlaufend an den Wänden der Sporthalle aufstellen. Eine Stapelung der Teile ist nicht empfehlenswert, da dies das Lesen der Markierungen und den Zugriff auf benötigte Teile erschwert.

Aufbau

Wichtige Hinweise für den Aufbau:

  • Legen Sie unter Berücksichtigung der Ringabmessungen und der Erfordernisse für Kampfrichtertische sowie der Bestuhlungsplanung (s.o.) oder anderer, für Ihre Veranstaltung ggf. zutreffenden Erfordernisse den Aufbauort des Boxrings fest. Berücksichtigen Sie dabei, dass Sie den im Aufbau befindlichen oder fertig errichteten Boxringunterbau nicht mehr verschieben können.
  • Vermeiden Sie Beschädigungen des Fußbodens durch die Füße der Unterbaukonstruktion! Nutzen Sie für die Aufstellung der Unterbaukonstruktion die beigefügten Unterlegplatten aus Holz. Die größeren Platten eignen sich für die Eckpfosten, die kleineren für die Füße der restlichen Konstruktion.
  • Bei den Arbeitsschritten 1 bis 5 ist die Konstruktion instabil. Sichern Sie die Konstruktion in dieser Phase in besonderem Maße gegen Umstürzen, etwa indem Sie einen Helfer beauftragen, die Konstruktion festzuhalten.
  • Verwenden Sie bei den Schraubverbindungen immer die beigefügten Unterlegscheiben, um Beschädigungen an den Teilen der Unterbaukonstruktion zu vermeiden.
  • Nutzen Sie insbesondere für Handhabung der Holzplatten Arbeitshandschuhe, um Verletzungen durch Splitter zu vermeiden. Achten Sie beim Einlegen der Holzplatten darauf, dass keine Finger eingeklemmt werden.
  • Halten Sie einen Staubsauger für die abschließende Reinigung der Ringbodenplane und der Ringpodestverkleidung bereit.
  1. Ersten Eckpfosten aufstellen
    Beginnen Sie mit der Aufstellung des roten Eckpfostens. Er ist mit der Nummer 1 bezeichnet. Wählen Sie den Aufstellort des roten Eckpfostens so aus, dass Sie bei der Fortführung des Aufbaus gemäß dieser Aufbauanleitung den Boxring schlussendlich am vorgesehenen Ort errichten.
  2. Erstes Randteil anschrauben
    Auf dem roten Eckpfosten finden Sie Buchstabenmarkierungen (A und L). Suchen Sie das rote Randteil mit der Markierung A und B und schrauben Sie es mit dem Ende A an den roten Eckpfosten.
  3. Zweites Randteil anschrauben
    Auf dem roten Randteil, das Sie eben angebracht haben, finden Sie am freistehenden Ende die Markierung B. Suchen Sie nun das zweite rote Randteil der Unterbaukonstruktion mit den Markierungen B und C und schrauben Sie es den Buchstabenmarkierungen entsprechend an das freie Ende des bereits befestigten Randteils an.
  4. Zweiten Eckpfosten anbringen
    Nun müssen Sie den weißen Eckpfosten mit der Nummer 2 anschrauben. Auf ihm finden Sie die Markierungen C und D. Verschrauben Sie ihn den Buchstabenmarkierungen entsprechend mit dem zweiten Randteil der Unterbaukonstruktion.

    Nach Abschluss des 4. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktion so aussehen (Ansicht von oben). Damit haben Sie die erste Seite des Boxrings errichtet. Sichern Sie die Konstruktion gegen Umstürzen!
  5. Zweite Dimension
    Suchen Sie nun das weiße Randteil mit den Buchstabenmarkierungen D  und E und verschrauben Sie es in Übereinstimmung mit den angebrachten Buchstabenmarkierungen mit dem weißen Eckpfosten. Erst jetzt hat ihre Konstruktion eine gewisse Standfestigkeit erreicht.

    Nach Abschluss des 5. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktion so aussehen (Ansicht von oben). Erst jetzt hat die Konstruktion eine gewisse Standfestigkeit.
  6. Die Hälfte des Endmaßes
    Suchen Sie nun das weiße Randteil mit den Buchstabenmarkierungen L  und K und verschrauben Sie es in Übereinstimmung mit den angebrachten Buchstabenmarkierungen mit dem roten Eckpfosten.

    Nach Abschluss des 6. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktion so aussehen (Ansicht von oben).
  7. Rote Innenteile anbringen
    Schrauben Sie nun die roten Innenteile der Unterbaukonstruktion an die roten Randteile an. Welches Innenteil an welche Stelle der Randteile abgebracht werden muss, ergibt sich durch römische Ziffernmarkierungen an Innen- wie auch an den Randteilen.

    Nach dem Abschluss des 7. Arbeitsschrittes sollte die Konstruktion nun so aussehen (Ansicht von oben). Der innere Raum ist nun mit den roten Innenteilen gefüllt. Die Zuordnung ergibt sich aus den Markierungen mit römischen Ziffern.
  8. Weitere Randteile und letzten beiden Eckpfosten
    Suchen Sie nun die beiden weißen Randteile mit den Buchstabenmarkierungen E und F sowie K und J. Schrauben Sie das Randteil mit den Markierungen E und F an das bereits montierte Randteil mit den Buchstabenmarkierungen D und E (in der Abbildung unten auf der rechten Seite). Nehmen Sie dann den blauen Eckpfosten (Nr. 3) und schrauben Sie ihn den Buchstabenmarkierungen entsprechend an das eben neu angebrachte Randteil. Wechseln Sie nun zur anderen Seite und verschrauben Sie das Randteil mit den Buchstabenmarkierungen K und J an das bereits montierte Randteil mit den Buchstabenmarkierungen L und K (in der Abbildung unten auf der linken Seite). Nehmen Sie dann den verbliebenen weißen Eckpfosten (Nr. 4) und schrauben Sie ihn den Buchstabenmarkierungen entsprechend an das zuletzt angebrachte Randteil.

    Nach Abschluss des 8. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktuion so aussehen (Ansicht von oben). Im Hinblick auf die Außenmaße hat der Boxringaufbau jetzt seine Endmaße erreicht.
  9. Letzte Randteile und Außenumriss schließen
    Suchen Sie nun die beiden blauen Randteile mit den Buchstabenmarkierungen G und H sowie H und I. Schrauben Sie das Randteil mit den Buchstabenmarkierungen G und H den Markierungen entsprechend an den blauen Eckpfosten. Schrauben Sie das Randteil mit den Buchstabenmarkierungen den Markierungen entsprechend auf der einen Seite an das zuvor angebrachte Randteil und auf der anderen Seite an den weißen Ringpfosten.

    Nach Abschluss des 9. Arbeitsschrittes sollte ihre Konstruktion bereits einen umschließenden Rand haben und alle Eckpfosten einbinden (Ansicht von oben).
  10. Prüfung des bisherigen Aufbaus
    Prüfen Sie nun in einem Zwischenschritt, ob alle Seiten des Rings über die mittig in der Seitenlänge liegenden Verbindungstellen der Randteile hinweg möglichst gerade ausgerichtet sind. Falls nötig, können Sie durch Verschieben der Teile Korrekturen vornehmen. Prüfen Sie auch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, ob der Ring rechtwinklig aufgebaut ist.
  11. Blaue Innenteile anbringen
    Schrauben Sie nun die blauen Innenteile der Unterbaukonstruktion auf der einen Seite an die blauen Randteile, und auf der anderen Seite an die roten Innenteile an. Welches Innenteil an welche Stelle der Randteile angebracht werden muss, ergibt sich durch römische Ziffernmarkierungen an Innen- wie auch an den Randteilen.

    Nach Abschluss des 11. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktion nun so aussehen (Ansicht von oben).
  12. Erneute Prüfung des bisherigen Aufbaus
    Prüfen Sie nun erneut, ob alle Seiten des Rings über die mittig in der Seitenlänge liegenden Verbindungsstellen der Randteile hinweg möglichst gerade ausgerichtet sind. Falls nötig, können Sie durch Verschieben der Teile Korrekturen vornehmen. Prüfen Sie auch im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, ob der Ring rechtwinklig aufgebaut ist.
  13. Einlegen der kurzen Verbindungsstücke
    Legen Sie nun die kurzen Verbindungsstücke an den vorgesehenen Aufnahmestellen in die Konstruktion ein. 5 Verbindungsstücke haben eine geringere Länge als die anderen. Sie passen nur an die Seite zwischen Eckpfosten 1 und 4 (in der Abbildung unten auf der rechten Seite). 6 Verbindungsstücke haben auf ihrer Unterseite an den Enden kurze Metallstifte angeschweisst. Diese 6 Verbindungsstücke passen nur in die mittig gelegenen Aufnahmestellen der Unterbauteile (in der Abbildung unten die Verbindungsstrecke E|E bis K|K). Dort haben die Aufnahmen eigens Bohrungen.

    Nach Abschluss des 13. Arbeitsschrittes sollte Ihre Konstruktionen nun so aussehen und kein Teil der Unterbaukonstruktion mehr übrig sein (Ansicht von oben).
  14. Kreuzverspannung der Eckpfosten
    Verbinden Sie nun die diagonal gegenüber gelegenen Eckpfosten mit den mitgelieferten Spanngurten: Der rote Eckpfosten wird mit dem blauen Eckpfosten verbunden und der weiße Eckpfosten mit dem anderen weißen Eckpfosten. Für die Befestigung der Spanngurte sind an allen Eckpfosten innen Ösen angebracht. Achten Sie darauf, dass Sie die Gurte so durch die  Unterbaukonstruktion verlegen, dass bei Spannung der Gurte keine Füße der Unterbaukonstruktion durch den Verlauf der Gurte unter Druck geraten oder verschoben werden. Spannen Sie die Gurte in diesem Arbeitsschritt nur geringfügig. Eine größere Zugkraft ist erst erforderlich, wenn die später fest gespannten Ringseile die Eckpfosten sichtbar zur Ringmitte ziehen sollten. Durch Nachspannen der Gurte am unteren Ende der Eckpfosten kann dann ein Gegenzug ausgeübt werden.

    Die Spanngurte werden dicht über dem Fußboden in Ösen eingehängt und dann diagonal von Pfosten zu Pfosten gespannt. Jetzt werden sie nur leicht gespannt. Sollten sich die Eckpfosten später durch den Zug der gespannten Ringseile zur Mitte neigen, kann durch Spannen der Gurte ein Gegenzug aufgebaut werden.
  15. Einlegen der Bodenplatten aus Holz
    Legen Sie nun die Bodenplatten auf die fertiggestellte Unterbaukonstruktion. Beachten Sie dabei die Kennzeichnung der Bodenplatten und halten Sie sich an die Reihenfolge. Legen Sie nicht an mehreren Stellen gleichzeitig Platten ein, da dies die Arbeit am Ende erschweren wird. Beginnen Sie am besten bei der blauen Ecke und legen Sie zuerst die Platten 1 bis 6 ein, um eine Reihe zu vervollständigen. Achten Sie darauf, dass die Platten fugenlos aneinander liegen und auch ganz bis an die Begrenzungswinkel der Randteile reichen. Wenn die erste Reihe eingelegt ist, setzen Sie die Arbeit mit den Platten 7 bis 8 fort und stellen die zweite Reihe fertig. Abschließend stellen Sie die dritte und letzte Reihe mit den Platten 13 bis 18 fertig. Überprüfen Sie, ob alle eingelegten Platten eine fugenlose quadratische Fläche bilden. Überprüfen Sie ebenfalls, ob die Fläche sicher begehbar ist: der Boden soll eine federnde Wirkung haben, aber nicht so wirken, als breche man gleich durch.

    Nach Abschluss des 15. Arbeitsschrittes sollte der Ring nun so aussehen (Ansicht von oben). Achten Sie auf eine fugenlose Verlegung der Platten und dass die Kanten der Platten (wo es vorgesehen ist) auf Stahlteilen aufliegen.
  16. Verlegen der Budomatten
    Verlegen Sie nun die mitgelieferten Budomatten auf dem Ringboden. Sie benötigen 49 Budomatten zur vollständigen Abdeckung des Ringbodens. 4 der Budomatten haben an der Ecke eine Aussparrung für die Eckpfosten. Die Budomatten sind miteinander verzahnt auszulegen. Verlegen Sie die Budomatten ähnlich systematisch wie die Holzplatten. Beginnen Sie bei der blauen Ecke füllen Sie erst eine Reihe. Beginnen Sie erst dann die zweite Reihe zu verlegen. Wenn Sie an mehreren Stellen gleichzeitig mit der Verlegung beginnen, erschweren Sie sich die Arbeit.

    Verlegen Sie die Budomatten systematisch reihenweise. Dann haben Sie am Ende keine Schwierigkeiten mit schlecht einpassbaren Matten.
    Nach Abschluss des 16. Arbeitsschrittes sollte der Ring jetzt so aussehen (Ansicht von oben). 49 Budomatten bedecken den gesamte Ringboden.
  17. Auslegen der Ringbodenplane
    Bringen Sie im nächsten Schritt die Ringbodenplane auf. Legen Sie die Plane so aus, dass die Säume der Nähte zum Ringboden zeigen. Hilfreich ist es, wenn dabei die Aufbauhelfer entweder ganz um den Ring stehen oder wenigstens an den gegenüberliegenden Seiten. Ziehen Sie die Plane so glatt wie möglich und positionieren Sie sie in der Mitte, so dass die Überhänge der Plane auf allen 4 Ringseiten möglichst gleich sind.

    Positionieren Sie die ausgelegte Plane mittig und ziehen Sie mit gegenüberliegenden oder rundum stehenden Helfern die Plane möglichst glatt.
  18. Spannen der Ringbodenplane
    Am Rand der Ringbodenplane ist ein Gummiseil umlaufend durch Ösen gefädelt. Verspannen Sie die Plane faltenfrei, indem Sie das Gummiseil auf allen Seiten des Rings in Abständen nach unten ziehen und hinter die Metallstifte einhaken, die an den Randteilen der Unterbauteile angebracht sind.
  19. Einhängen der Ringseilspannelemente und Ringseile
    Hängen Sie 16 Ringseilspannelemente (bestehend aus Karabinern, Kettengliedern und einem Spannschloss) in die Ösen der 4 Eckpfosten. Drehen Sie die 16 Spannschlösser so weit auf, dass die beiden Schraubbolzen eines jeden Spannschlosses bündig mit der Innenseite des Spannschlosses abschließen und noch mit allen Gewindegängen greifen. Nehmen Sie die Ringseile aus den schwarzen Kunststoffsäcken und legen Sie zum Einhängen bereit. Hängen Sie dann das von oben nach unten die 4 Ringseile ein. Achten Sie dabei darauf, dass die roten Abschnitte der Ringseile zur roten Ecke hin eingehängt werden und die blauen Abschnitte der Ringseile zur blauen Ecke hin eingehängt werden (s. Abbildung unten). Spannen Sie nun die Ringseile an allen 4 Ringecken in einer möglichst gleichmäßigen Geschwindigkeit. Ein ungleichmäßiges Spannen wird das Seilviereck mehr zu einer Ringecke ziehen. Beachten Sie beim Spannen der Ringseile, dass ein übermäßig gespanntes Ringseil die Seile der anderen Ebenen wieder entlasten wird, so dass Seile, die zuvor noch gut gespannt waren, plötzlich wieder schlaff wirken und ihrerseits wieder nachgespannt werden müssen. Gehen Sie also beim Spannen behutsam, mit Augenmaß und gleichmäßig vor. Achten Sie darauf, dass Sie die Spannschlösser in die richtige Richtung drehen, so dass sich die Schraubbolzen aufeinander zu bewegen.

    Mit den eingehängten Ringseilen ist der Boxring nun schon fast fertig.
  20. Anbringen der Ringeckenpolster
    Bringen Sie nun das rote und blaue sowie die beiden weißen Ringeckenpolster in den farblich entsprechenden Ringecken an.
  21. Anbringen der Seilverbindungsgurte
    Befestigen Sie im nächsten Schritt die 8 weißen Seilverbindungsgurte an den Ringseilen. Je Seite müssen 2 Seilverbindungsgurte in gleichmäßigem Abstand zwischen den Eckpfosten die Ringseile von oben nach unten miteinander verbinden. Dies dient zum Schutz davor, dass Kämpfer durch die Ringseile fallen können und ist in den Wettkampfbestimmungen vorgeschrieben. Die Seilverbindungsgurte haben eine glatte Seite und eine Seite mit Klett- bzw. Flauschstreifen. Legen Sie die Gurte mittig so über das Seil, dass die glatten Seiten zur Ringmitte und zur Ringaußenseite zeigen und sich die Klett- und Flauschstreifen zueinanderzeigend gegenüberliegen. Pressen Sie die Klett- und Flauschseiten sorgsam und fest gegeneinander an und achten Sie darauf, dass sie passgenau übereinander liegen. Umschließen Sie dabei die Ringseile. Nach unten wird der Seilverbindungsgurt überstehen. Nehmen Sie weißes Gewebeband und umwickeln Sie den Seilverbindungsgurt waagerecht unterhalb des obersten Ringseiles. Beim zweitobersten Ringseil umwickeln Sie den Seilverbindungsgurt ober- und unterhalb des Seils. Ebenso verfahren Sie beim zweituntersten Ringseil. Beim untersten Ringseil nehmen Sie den nach unten überstehenden Teil des Seilverbindungsgurtes und schlagen ihn an der Ringaußenseite hoch und legen ihn deckungsleich auf den Abschnitt des Gurtes zwischen den beiden untersten Seilen. Umwickeln Sie den hochgeschlagenen Teil zusammen mit dem bereits fixierten Teil des Gurtes. Achten Sie darauf, dass keine harten Kanten des Gurtes Wettkämpfer gefährden können.
  22. Anbringen der Ringpodestverkleidung
    Stellen Sie den Ring nun fertig, indem Sie an allen 4 Seiten des Rings die 4 Ringpodestverkleidungen anbringen. Legen Sie den etwa 10 cm breiten Hohlsaum der Ringpodestverkleidung auf den Ringboden. Die Saumnaht zeigt dabei nach unten auf den Boden und an den beiden Enden der Ringpodestverkleidung zeigen die aufbegrachten Klettstreifen nach außen und nicht zur Unterbaukonstruktion. Lassen Sie den Rest der Ringpodestverkleidung zur Verhüllung des Podests nach unten. Am besten fixieren Helfer die so aufgelegte, aber noch nicht befestigte Ringpodestverkleidung, damit das Stoffgewicht die Verkleidung nicht zu Boden fallen lässt. In dem 10 cm breiten Hohlsaum, der auf dem Ringboden aufliegt, ist ein dünnes Stahlseil mit Ösen an seinen beiden Enden eingefädelt. Achten Sie darauf, dass das Stahlseil nicht aus dem Hohlsaum rutscht und andererseits nicht im Hohlsaum verschwindet. Das Stahlseil ist deutlich länger als die Ringpodestverkleidung, in die es eingefädelt ist. Ziehen Sie das Stahlseil an beiden Enden über die Seite der Ringplattform hinaus unter den Boxring. Dort finden Sie Ösen, in die Sie es mit Karabinern und / oder Schäkeln einhängen können. Bringen Sie aber auf einer der beiden Seiten zwischen dem Stahlseil und der Öse am Boxring eines der kleineren Spannschlösser ein. Spannen Sie die Ringpodestverkleidung nun, bis die Ringpodestverkleidung glatt hängt und sicher befestigt ist. Verfahren Sie genauso bei den anderen 3 Seiten des Boxrings. Decken Sie zum Schluss die Eckposten mit den rechteckigen Stoffen ab. Sie können die Stoffe bequem an den Klettstreifen anbringen, die an den Enden der Ringpodestverkleidung aufgenäht sind.
  23. Die Flightcases, die zum Boxring gehören und in denen die Kleinteile und anderes Zubehör verstaut waren, passen mit ihrer Bauhöhe unter den Boxring.

Die Aufbauanleitung als PDF gibt es hier.