In den letzten beiden Jahren war die Sportschule Hennef in Nordrhein-Westfalen Gastgeber des Trainingslagers der jugendlichen und jungerwachsenen Wettkampfboxer des FC St. Pauli gewesen. Nun ist klar: Auch 2020 wird wieder in Hennef trainiert und gelernt.
Am Sonntag hatte die Boxabteilung des FC St. Pauli eine Handvoll Vereine zum Sparring eingeladen. Die Einladung stieß auf große Resonanz: 22 Sportler standen im Ring. Für die Kiezkämpfer war der Termin als ein wichtiger Formtest für die bevorstehende Wettkampfphase eingeplant.
Bei der laufendem WM im Olympischen Boxen kommen in Russland nun zum ersten Mal Sensoren in laufenden Boxkämpfen zum Einsatz. Das Ziel ist, den Zuschauern, den Medien, den Mannschaften und auch den Offiziellen der Verbände Daten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.
Mit 3 jugendlichen Wettkampfsportlern war die Boxabteilung des FC St. Pauli am Mittwochabend beim Hankook-Sportcenter in Hamburg-Eimsbüttel zum Sparring eingeladen.
Vom 16. bis zum 21. Juli waren elf U19-Sportler zu einem Trainingslager in die Sportschule Hennef gereist. An 5 Trainingstagen ging es in Theorie und Praxis um Wettkampftaktik, Ernährung und Gewicht sowie Kraft und Ausdauer.
Nach allen Erfahrungen lässt die Trainingsbeteiligung urlaubsbedingt in der Kernzeit der Ferien stark nach. Daher nutzt die Boxabteilung den Monat Juli für eine knapp vierwöchige Trainingspause.
Das verlängerte Pfingstwochenende nutzten die Wettkämpfer für ein kurzes Trainingslager in der heimischen Halle am Zeughausmarkt. Am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag standen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.
Bei einem Herzstillstand ist Eile geboten: Jede Sekunde zählt. Die Boxabteilung hat einen Defibrillator angeschafft, der im Fall der Fälle auch von Laien ganz einfach und sicher bedient werden kann.
Am Tag nach der Weihnachtsfeier mussten drei Boxer des FC St. Pauli noch einmal Betriebstemperatur erreichen: Rami Hasanein, Basir Fahisi und Reza Morvat folgten mit Trainer Ralf Elfering der Einladung des VfB Brunsbüttel zum Sparring.