Sohail Koofi und Anton Hedde kehren mit Siegen in Buxtehude auf den Kiez zurück

Makellose Tagesbilanz beim Buxtehuder Sportverein

Sohail Koofi und Anton Hedde nach ihren Siegen in Buxtehude

Am 28. März tra­ten die Kiez­kämp­fer Sohail Koo­fi (20, Wel­ter­ge­wicht bis 65 kg) und Anton Hed­de (19, Mit­tel­ge­wicht bis 75 kg) bei der Box­ver­an­stal­tung des Bux­te­hu­der Sport­ver­eins in den Ring.

Sohail mit RSC-Sieg in Runde 1

Sohail Koo­fi traf dabei auf Fahim Ami­ri von Vor­wärts Wacker 04. Bei­de hat­ten sich bereits im Fina­le des Tur­niers im Rah­men der Ham­bur­ger Meis­ter­schaft mit­ein­an­der ver­gli­chen. Schon die dama­li­ge Begeg­nung war zuguns­ten Sohails ausgegangen.

Auch die­ser erneu­te Ver­gleich war eine kla­re Sache: Sohail domi­nier­te den Kampf, der schluss­end­lich dann auch nicht lan­ge dau­ern soll­te. Nach zwei­ma­li­gem Anzäh­len des Geg­ners been­de­te der Ring­rich­ter das Gefecht noch in der ers­ten Run­de durch eine RSC-Ent­schei­dung zuguns­ten des Kiezkämpfers.

Anton Hedde mit Punktsieg

Nur zwei Kämp­fe spä­ter wur­de Anton Hed­de in den Ring geru­fen. Er stand Yus­uf Öztürk vom TH Eil­beck gegen­über. In der ers­ten Run­de fand Anton nicht so recht in den Kampf und über­ließ sei­nem Geg­ner zu viel Anteil am Geschehen. 

Doch die Sache änder­te sich mit dem Beginn des zwei­ten Drit­tels – und noch ein­mal deut­li­cher im letz­ten Drit­tel des Kamp­fes. Antons Antei­le am Gesche­hen wuch­sen von Akti­on zu Akti­on und ver­schaff­ten ihm immer mehr Ober­hand – eine Ent­wick­lung, die letzt­lich dazu führ­te, dass sein Geg­ner in der drit­ten Run­de zwei­mal ange­zählt wer­den musste.

Die Kiez­kämp­fer tra­ten den Rück­weg nach Ham­burg also mit einer makel­lo­sen Tages­bi­lanz an.

Der Trai­ner Ralf Elfe­ring ord­net die Erfol­ge ein:

Wir haben zwei schö­ne Kämp­fe von bei­den gese­hen, die Tech­nik und Sie­ges­wil­le mit­ein­an­der ver­bun­den haben und zu Recht mit dem Sieg belohnt wur­den. Bei­de konn­ten so viel Druck auf­bau­en, dass ihre Geg­ner zwei­mal ange­zählt wer­den muss­ten – aber sie haben das nicht mit Wut und bra­chia­ler Gewalt erzwun­gen, son­dern mit Tech­nik und Tak­tik erboxt. Das hat Potenzial.

Die Sponsoren der Boxabteilung des FC St. Pauli: