Der us-amerikanische Boxverband USA-Boxing hat am 8. Februar die Teilnahme an den bevorstehenden Weltmeisterschaften der Frauen in Indien (14. bis 26. März, Neu-Delhi) und der Männer in Usbekistan (01. bis 14. Mai, Taschkent) abgesagt.
Der Konflikt zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Weltverband des olympischen Boxens IBA (vormals AIBA) eskaliert: Das IOC prüft, ob Boxen bereits 2024 in Paris aus dem Programm fliegt. Dabei hätte es in Paris seinen 100. Geburtstag als olympische Sportart feiern können.
Ein neuer Brief des IOC scheint vorsichtig zur Neugründung eines Weltverbandes zu ermutigen. In der Tat scheinen Beratungen mit diesem Ziel schon begonnen zu haben. Doch ein solches Projekt steht vor der großen Herausforderung, den Boxsport global und auf Spitzenniveau vertreten zu können.
Die Weltmeisterschaften der Frauen im olympischen Boxen sollen 2023 in der Hauptstadt Indiens Neu-Dehli ausgetragen werden. Dies gab der Präsident des Weltverbandes des olympischen Boxens Umar Kremlev gestern am 9. November auf einer Pressekonferenz in der indischen Kapitale bekannt.
Anlässlich einer Pressekonferenz in Dubai gab der Präsident des Weltverbandes des olympischen Boxens Umar Kremlev bekannt, dass die nächsten Weltmeisterschaften der Männer in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ausgetragen werden. Das Turnier soll am 1. Mai beginnen und mit den Finalkämpfen am 14. Mai enden.
Der russsisch geführte Weltverband des olympischen Boxens IBA lässt ab sofort Russland und Belarus (Weissrussland) wieder ohne Einschränkungen starten. Die Ukraine (immer noch suspendiert) darf zwar unter ihrer Flagge, aber hingegen nur als ein »IBA-Team« antreten.
Am zweiten Tag des außerordentlichen Wahlkongresses des Weltverbandes des olympischen Boxens IBA in Jerewan (Armenien) haben die Delegierten mit großer Mehrheit eine Neuwahl zum Präsidenten abgelehnt. Damit dürfte sich die olympische Zukunft des Sports drastisch verdüstert haben.
Das IOC übernimmt auch für Paris 2024 wieder die Zuständigkeit für das Boxturnier und die Qualifikationswettbewerbe. Nun sind erste Details bekannt geworden: Statt viele eigene Turniere auszurichten, stellt das IOC sowieso geplante Boxturniere in den Dienst der Qualifikation und entzieht sie damit zugleich der Zuständigkeit der IBA.
Erneut hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Brief an den Weltverband des olympischen Boxens IBA (vormals AIBA) geschickt. In dem Schreiben drückt das IOC im Vorfeld der am 25. September zu wiederholenden Wahlen einmal mehr seine Besorgnis über die Zustände in dem Verband aus.
Die IBA (früher AIBA) ist 2024 bei den kommenden Olympischen Spielen in Paris wieder ausgebootet worden. Es wird geboxt, aber ohne den Weltverband des olympischen Boxens. Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte des olympischen Sports.