Ausgerechnet in Zeiten der sportlichen Lockerungen ist die angestammte Trainingshalle wegen Renovierung gesperrt. Doch der Hauptverein und der Vereinssponsor KIEZGERÜST ermöglichen für die kommenden Sommerwochen ein Sommergym im Millerntor-Stadion.
Mit der Entwicklung mehrerer wirksamer Impfstoffe ist seit einiger Zeit ein wirkliches Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Trotz dieser positiven Umstände will sich nicht so recht das Gefühl einstellen, die Pandemie bald überwunden zu haben. Die Zweifel sind berechtigt und stützen sich auf Fakten.
Aktuell sinken Infektionszahlen zwar wieder, aber die Corona-Krise ist noch längst nicht vom Tisch. Dennoch entstand jetzt ein Rahmenplan für die Rückkehr in den Sportbetrieb. Vor allem für den Wettkampfsport eine anspruchsvolle Aufgabe.
Warum sind Kampfsportarten wie das Boxen, in denen wir uns regelmäßig ein blaues Auge, eine blutige Nase oder gar Schlimmeres zuziehen, überhaupt erlaubt? Warum landet jemand nach einem KO-Sieg nicht vor Gericht? Eine Betrachtung des Boxsports aus juristischer Perspektive.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie hat der Deutsche Olympische Sportbund nun sportartübergreifende, TÜV-geprüfte Hygienestandards herausgegeben, die für die ihm angeschlossenen Sportverbände und Sportvereine zur Grundlage ihrer Arbeit werden sollen. Die Lektüre lohnt sich.
Eigentlich war in der zweiten Oktoberhälfte die Wiederaufnahme des Hallen- und Kontakttrainings für alle Gruppen geplant. Stark steigende Corona-Zahlen machen diesen Plänen jetzt vorerst einen schmerzlichen Strich durch die Rechnung.
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Infektionsgeschehens häufen sich in vielen Sportarten inzwischen die Absagen von Wettbewerben. Derweil hört man aus dem olympischen Boxsport bislang vergleichsweise wenig von coronabedingten Störungen. Woran mag das liegen?
Erweiterte Kenntnisse über und Erfahrungen mit der Pandemie sowie die bevorstehende kalte Jahreszeit mit vermehrtem Training in der Sporthalle machten ein neues Hygienekonzept erforderlich. Das sieht angepasste Maßnahmen für verschiedene Trainingsformen vor und reagiert flexibel auf das Infektionsgeschehen. Der Kontrolle der Raumluft kommt dabei eine besondere Rolle zu.
Im Herbst werden die Trainingsgruppen der Boxabteilung wieder in der Sporthalle trainieren müssen. CO2-Messungen während zweier aufeinanderfolgender Test-Trainingseinheiten haben nun gezeigt, dass wir auch während des Trainings eine gute Raumluftqualität haben. Mit Blick auf Corona und Aerosole ist dies eine gute Nachricht.
In Hamburg ist seit seit dem 1. Juli wieder Kontaktsport möglich – und das auch in Sporthallen. Mit dieser Lockerung ist im Sportbetrieb der Boxabteilung jedoch bei weitem noch keine Normalität eingekehrt. Ohne Abstand dürfen in der Hansestadt nämlich aktuell nur 10 Personen zum Sport zusammen kommen.