Während der Sommerpause werden 12 Jugendliche in der Sportschule Hennef ein Trainingslager absolvieren und im Ring schwitzen. Für die Maßnahme treffen alters- und gewichtsähnliche Sportler aus 4 Landesverbänden zusammen.
Dem Vernehmen nach wird die WSB wahrscheinlich eingestellt. Der Wettbewerb soll defizitär gewesen sein und hätte damit den klammen Weltverband zusätzlich belastet. Stattdessen soll die AIBA Ideen einer Weltcup-Serie diskutiert haben, um damit Einnahmen zu generieren.
Die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat erwartungsgemäß den Ausschluss der AIBA bestätigt. Das IOC nimmt das Boxturnier selbst in die Hand. Die Weltmeisterschaften der AIBA sind für Tokio bedeutunglos.
In der Führungsetage der AIBA regt sich deutlicher Widerstand gegen die Politik der AIBA. Mehrere Funktionäre kritisieren offen den Kurs des Weltverbandes, der vor dem Ausschluss aus der Familie der olympischen Sportverbände steht.
Nach allen Erfahrungen lässt die Trainingsbeteiligung urlaubsbedingt in der Kernzeit der Ferien stark nach. Daher nutzt die Boxabteilung den Monat Juli für eine knapp vierwöchige Trainingspause.
Das verlängerte Pfingstwochenende nutzten die Wettkämpfer für ein kurzes Trainingslager in der heimischen Halle am Zeughausmarkt. Am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag standen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.
Im nordhein-westfälischen Velbert endeten am Samstag, den 25. Mai die deutschen Meisterschaften der Altersklasse U19 (Jugend). Wie zuvor schon in den anderen Nachwuchsaltersklassen wurden auch in dieser Altersklasse die Wettbewerbe der weiblichen und männlichen Jugend zeitgleich ausgetragen.
Es scheint nicht ausgeschlossen, dass nach der Suspendierung der AIBA nun Profiverbände bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio und den vorangehenden Qualifikationsturnieren mitmischen.
Am frühen Samstagmorgen ging es mit Basir Fasahi (17), Gregor Zwimpfer (16) und Karim Gomes (17) nach Duisburg in Nordrhein-Westfalen, wo sie bei der Veranstaltung des WBC Duisburg in den Ring stiegen. Es schloss sich am Sonntag dann noch ein Wettkampfsparring im Landesleistungszentrum an.
Wenn Ende August am Olympiastützpunkt Heidelberg die nächste Ringarztausbildung durchgeführt wird, sind auch drei Mitglieder der Boxabteilung des FC St. Pauli dabei. Damit ist die Abteilung für die Zukunft gut aufgestellt.