Wie der Weltverband des olympischen Boxens AIBA mitteilte, wird Usbekistan 2023 Ausrichter der 22. Weltmeisterschaft im olympischen Boxen der Männer. Das Turnier soll in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ausgetragen werden.
Sportlich betrachtet war das zurück liegende Jahr wegen der Corona-Pandemie auch für die Boxabteilung des FC St. Pauli eine schwierige Zeit. Trotzdem wuchs die Wettkampfgruppe in dieser Phase an.
Mit der Entwicklung mehrerer wirksamer Impfstoffe ist seit einiger Zeit ein wirkliches Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Trotz dieser positiven Umstände will sich nicht so recht das Gefühl einstellen, die Pandemie bald überwunden zu haben. Die Zweifel sind berechtigt und stützen sich auf Fakten.
Das ursprünglich für Juni in Paris geplante Weltqualifikationsturnier wurde nun endgültig und ersatzlos aus dem Qualifikationsweg gestrichen. Die letzten 53 Plätze für Tokio werden stattdessen nach der Rangliste der »Boxing Task Force« des IOC vergeben. Die Europaqualifikation soll im Juni fortgesetzt werden.
Aktuell sinken Infektionszahlen zwar wieder, aber die Corona-Krise ist noch längst nicht vom Tisch. Dennoch entstand jetzt ein Rahmenplan für die Rückkehr in den Sportbetrieb. Vor allem für den Wettkampfsport eine anspruchsvolle Aufgabe.
Die »Road To Tokyo« erweist sich einmal mehr als steiniger Pfad mit vielen Hindernissen. Wegen der verschlimmerten Corona-Lage und den zunehmenden Reisebeschränkungen musste nun die für April in London geplante Fortsetzung des europäischen Qualifikationsturniers abgesagt werden.
Auf einer Pressekonferenz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 27. Januar 2021 äußerte sich IOC-Präsident Thomas Bach auch über den Weltverband des olympischen Boxens AIBA. Man sei immer noch sehr, sehr besorgt über den Mangel an Fortschritten (»lack of progress«) in der AIBA.
Die Europameisterschaften der Kadetten (U15) hätten im Sommer in Irland stattfinden sollen. Nun zog der irische Verband die Reißleine und sagte das Turnier ab. Irland steckt durch die Verbreitung der Virus-Mutation wieder tief in der Corona-Krise.
Warum sind Kampfsportarten wie das Boxen, in denen wir uns regelmäßig ein blaues Auge, eine blutige Nase oder gar Schlimmeres zuziehen, überhaupt erlaubt? Warum landet jemand nach einem KO-Sieg nicht vor Gericht? Eine Betrachtung des Boxsports aus juristischer Perspektive.
Der Landesverband Schleswig-Holstein zieht angesichts der aktuellen Corona-Lage die Reißleine und hat die üblicherweise für März vorgesehenen Meisterschaften der Nachwuchsaltersklassen sowie weitere Veranstaltungen abgesagt.