Das IOC veröffentlichte einen aktuellen Zwischenbericht zum Stand der Reformen in der AIBA. Es warnt darin den Boxverband u.a. vor einer Abhängigkeit vom russischen Staatskonzern Gazprom.
Die 7‑Tage-Inzidenz der Neuinfektionen mit COVID-19 überschritt in Hamburg die 200er-Grenze. Damit tritt die Boxabteilung in die dritte Stufe ihres Corona-Schutz-Konzeptes ein und verkleinert ein zweites Mal die Trainingsgruppen.
Die wieder an Fahrt aufnehmende Corona-Pandemie wirft ihre Schatten immer weiter voraus: Die erst kürzlich nach Istanbul vergebene Weltmeisterschaft der Frauen wurde nun vom Weltverband es olympischen Boxens AIBA verschoben.
Wegen der verschlechterten Corona-Lage müssen wir das Angebot von Probetraining und Neuaufnahmen im Bereich des Grundlagentrainings vorerst einstellen, um bestehenden und neu aufgenommenen Mitgliedern weiterhin die Chance auf Plätze in verkleinerten Trainingsgruppen zu wahren.
Nach den als erwiesenen geltenden Manipulationen von Kampfrichterentscheidungen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio steht die AIBA angesichts ihrer Supendierung durch das IOC unter Zugzwang, die Punkturteile im olympischen Boxen gegen Einflussnahmen abzusichern. Daher könnte es demnächst vielleicht zu Änderungen kommen.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es nun also auch in der Boxabteilung des FC St. Pauli zu einem ersten Corona-Fall im Training gekommen. Wir wollen die Ereignisse und Abläufe schildern, weil es vielleicht auch für andere Sportvereine und Trainingsgruppen interessant und hilfreich sein kann.
Nach Ulan-Ude 2019 wird nun die türkische Metropole am Bosporus Gastgeber der Frauen-WM. Parallel zum Turnier sollen auf einem AIBA-Kongress wichtige Entscheidungen fallen.
In Zusammenarbeit mit den Ringärzt*innen der Boxabteilung erhielten die Wettkämpfer gestern ihre zweite Impfung gegen das Corona-Virus. In 14 Tagen gelten die Sportler dann als vollständig geimpft und haben damit den aktuell bestmöglichen Schutz gegen eine Corona-Infektion bzw. gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung.
Die Boxabteilung des FC St. Pauli geht in eine kurze Sommerpause und kehrt am 16. August in die Trainingshalle am Zeughausmarkt zurück. In der Sporthalle ist eine Teilnahme am Training dann nur vollständig Geimpften und nachweislich Genesenen möglich.
Ausgerechnet in Zeiten der sportlichen Lockerungen ist die angestammte Trainingshalle wegen Renovierung gesperrt. Doch der Hauptverein und der Vereinssponsor KIEZGERÜST ermöglichen für die kommenden Sommerwochen ein Sommergym im Millerntor-Stadion.