Am 16. November wird der Internationale Sportgerichtshof CAS die Beschwerde der IBA über die endgültige Suspendierung des Verbandes durch das IOC verhandeln. Beobachter räumen der Beschwerde der IBA allerdings nur geringe Erfolgsaussichten ein.
Der neue Weltverband »World Boxing« kann kurz vor seinem ersten regulären Weltkongress mit den Boxverbänden von Wales, Schottland, Surinam, den amerikanischen Jungferninseln und der Philippinen weitere fünf neue Mitgliedsverbände in seinen Reihen begrüßen.
Der neue Weltverband »World Boxing« darf sich offenbar doch über die erste afrikanische Mitgliedsnation freuen. Der Vizepräsident des nigerianischen Verbandes handelte offenbar unautorisiert und im Alleingang, als er den Beitritt seins Verbandes bestritt.
Der neue Weltverband des Boxens »World Boxing« gab am 20.10.2023 den Beitritt sechs weiterer nationaler Boxverbände bekannt, darunter mit Nigeria der erste Verband eines afrikanischen Landes. Doch ausgerechnet um diesen Beitritt gibt es widersprüchliche Äußerungen.
Anlässlich des außerordentlichen Kongress des asiatischen Kontinentalverbandes ASBC in Bangkok (Thailand) versammelten sich 35 der 43 Mitgliedsverbände am zurückliegenden Wochenende in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Sie entschieden sich mit großer Mehrheit für einen Verbleib der ASBC in der IBA, bis das IOC einen anderen Weltverband enerkannt habe.
IOC-Präsident Thomas Bach stellte in Indien klar, dass es mit der IBA keinen olympischen Boxsport mehr geben werde. Dem neuen Weltverband »World Boxing« zeigte er anderthalb Monate vor seinem ersten Kongress eine Perspektive auf: Der müsse nun weitere Mitglieder gewinnen.
Mit Panama, Dänemark, der Mongolei und Französisch Polynesien haben sich jetzt weitere vier nationale Boxverbände »World Boxing« angeschlossen. Damit sind nun 16 Verbände in dem neu gegründeten Weltverband vertreten.
Eine turbolente Zeit in der Welt des olympischen Boxens: Der neue Weltverband »World Boxing« verkündete am 24. August sechs neue Mitgliedsnationen. Zugleich kehrt die Schweiz in die IBA zurück und in Irland kommt eine Satzungsänderung nicht zustande, die einen Anschluss an den neuen Verband ermöglichen würde.
Die Turniere sollen auch Sportler*innen und Offiziellen aus Verbänden offenstehen, die nicht mehr Mitglied der IBA sind oder deren Verbände nicht teilnehmen wollen. Das kann eine Sprengkraft entfalten – und ist womöglich genau so gedacht.
Die USA, Neuseeland, Australien, GB Boxing, England, die Niederlande und zuletzt Kanada haben ihre Mitgliedschaft in der IBA beendet, um ihr Boxen unter dem Dach des neuen Verbandes fortzusetzen. Weitere Nationalverbände dürften folgen.