Vor dem Halbfinale legen die Weltmeisterschaften im Olympischen Boxen im russischen Ekatarinburg einen Tag Pause ein. Zeit, um das bisherige Abschneiden der Favoriten zu beleuchten
Bei der laufendem WM im Olympischen Boxen kommen in Russland nun zum ersten Mal Sensoren in laufenden Boxkämpfen zum Einsatz. Das Ziel ist, den Zuschauern, den Medien, den Mannschaften und auch den Offiziellen der Verbände Daten in Echtzeit zur Verfügung zu stellen.
Am Sonntagabend (15.09.2019) vertraten im Halbschwergewicht (bis 81 kg) mit Ibragim Bazuev und im Schwergewicht (bis 91 kg) mit Ammar Abduljabbar zwei Sportler die Interessen des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) im Ring. Beide gewannen ihre Kämpfe.
Nach 6 Wettkampftagen und 160 ausgetragenen von insgesamt 357 geplanten Wettkämpfen lohnt eine erste Bilanz der aktuellen Weltmeisterschaft. Wir haben hier einmal die Kampfurteile genauer unter die Lupe genommen.
Am fünften Wettkampftag der AIBA-Weltmeisterschaften im russischen Ekatarinburg konnte der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) mit dem Sieg des Niedersachsen wieder an die Erfolge des Turnierbeginns anknüpfen.
Im Leichtgewicht (57- 63 kg) unterlag am vierten Wettkampft in Ekatarinburg Wladislaw Baryshnik (Baden-Württemberg) dem Rechtsausleger Tugrul Erdemir aus der Türkei. Damit sind noch 6 Athleten des deutschen Teams im Rennen.
Im Federgewicht (bis 57 kg) hatte Sharafa Ramon aus Bayern im Vergleich mit dem venezuelanischen Rechtsausleger Final Rivas Yoel Segundo das Nachsehen und schied mit einer knappen, aber einstimmigen Punktniederlage aus dem Turnier aus.
Mit 3 jugendlichen Wettkampfsportlern war die Boxabteilung des FC St. Pauli am Mittwochabend beim Hankook-Sportcenter in Hamburg-Eimsbüttel zum Sparring eingeladen.
Bei der Weltmeisterschaft im olympischen Boxen im russischen Ekaterinburg hat das Team des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) einen guten Start erwischt: Die ersten beiden Kämpfe konnten die Athleten gewinnen.