Die AIBA, der Weltverband des olympischen Boxens, darf den Boxsport nicht mehr länger in der olympischen Familie vertreten. Gleichwohl bleibt das Boxen auch 2020 in Tokio eine olympische Sportart.
AIBA-Präsident Mohamed Moustahsane verzichtet auf 14 Millionen EUR aus Russland. Er sieht die AIBA ohne diese Geldspritze in einer besseren Lage.
Am 22. Mai könnte das IOC über die Zukunft der AIBA in der olympischen Familie entscheiden. Die Aussichten scheinen auch nach dem Wechsel an der Verbandsspitze düster zu sein.
Der 1968 in Marokko geborene Mohamed Moustahsane ist vom Exekutiv-Komitee zum neuen Interims-Präsidenten des Weltverbandes des olympischen Boxens AIBA gewählt worden.
Der Präsident des krisengeschüttelten Weltverbandes des olympischen Boxens, der 66-jährige Usbeke Gafur Rakhimov, hat am Freitag, den 22.03.2019 in einer durch die AIBA in Lausanne veröffentlichten Erklärung seinen Rücktritt angekündigt.
Nach der Absage des tradionsreichen Chemiepokals in Halle durch den Deutschen Boxsport-Verband (DBV) gibt es nun eine Ersatzveranstaltung: In Köln wird der DBV vom 9. bis zum 13. April erstmalig zum »Cologne Boxing World Cup« einladen.
Letztes Jahr konnte das Traditionsturnier des olympischen Boxens noch glänzen. In diesem Jahr sagt der DBV es ab, weil die Förderungen durch das Land Sachsen-Anhalt offenbar zurückgefahren wurden.
Das IOC friert die Planungen des olympischen Boxturniers in Tokio 2020 ein und verbietet der AIBA, das Logo der Olympischen Bewegung zu nutzen.