Landesverband Baden-Württemberg fordert Untersuchung des DBV-Trainingslagers

Verband verlangt Beurlaubung des Sportdirektors

Vor dem Hintergrund des Corona-Ausbruchs im zurückliegenden DBV-Trainingslager fordert der Landesverband Baden-Württemberg personelle Konsequenzen und die Einsetzung einer Task Force zur Untersuchung der Vorkommnisse sowie die Beurlaubung des Sportdirektors Michael Müller bis zu endgültigen Klärung und hoffentlichen Entlastung.

Task Force soll Ereignisse untersuchen

Die vom Deutschen Boxsport-Verband am 18.09.2020 veröffentlichte Presseerklärung wird in dem Schreiben als nicht nachvollziehbar und fadenscheinig bezeichnet. Die eingeforderte Task Force solle der Neutralität wegen aus unabhängigen Mitgliedern der Landesverbände gebildet werden, die keine offizielle Position im DBV bekleiden.

Nur durch eine solche Vorgehensweise, heißt es in dem Brief, könne man gemeinsam wieder auf eine gute Reputation und Glaubwürdigkeit des Boxsports hinarbeiten und wieder ein gesundes Vertrauensverhältnis zwischen Athleten und Trainern bzw. DBV herstellen.

Reputation und Vertrauen wiederherstellen

Die Forderungen gingen in einem auf den 21.09.2020 datierten Schreiben an DBV-Präsident Erich Dreke, das vom Präsidenten des baden-württembergischen Landesverbandes Uwe Hamann sowie vom Vizepräsidenten Dirk Regenscheit unterzeichnet wurde.

Zur Erinnerung: Im Trainingslager des DBV im österreichischen Tirol war es in der ersten Septemberhälfte zu einem Corona-Ausbruch (Link öffnet neues Browserfenster) gekommen, der fast alle Teilnehmer sowie Trainer und Betreuer betraf.

Die Sponsoren der Boxabteilung des FC St. Pauli: