Vom 28. bis zum 30. März 2023 tagt das Exekutiv-Komitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne. Es könnte eine Vorentscheidung zum endgültigen Ausschluss der IBA sein.
Der Weltverband des olympischen Boxens IBA hat heute eigene Qualifikationskriterien für die Olympischen Spiele 2024 in Paris veröffentlicht. Damit ignoriert der Verband die Entscheidungen des Internationalen Olympische Komitees (IOC), der dem Weltverband alle Zuständigkeit entzogen hat.
Nachdem der us-amerikanische Boxverband »USA-Boxing« vor einigen Tagen erklärt hatte, an den bevorstehenden Weltmeisterschaften der Frauen in Indien und der Männer in Usbekistan nicht teilzunehmen, schlossen sich nun weitere nationale Boxverbände dem Boykott an.
Der us-amerikanische Boxverband USA-Boxing hat am 8. Februar die Teilnahme an den bevorstehenden Weltmeisterschaften der Frauen in Indien (14. bis 26. März, Neu-Delhi) und der Männer in Usbekistan (01. bis 14. Mai, Taschkent) abgesagt.
Die IBA will offenbar den Kopfschutz für Frauen abschaffen. Die Weltmeisterschaften der Frauen vom 15. bis zum 31. März in Indien könnte das erste große Turnier sein, bei dem Frauen ohne den Kopfschutz boxen.
Der Konflikt zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Weltverband des olympischen Boxens IBA (vormals AIBA) eskaliert: Das IOC prüft, ob Boxen bereits 2024 in Paris aus dem Programm fliegt. Dabei hätte es in Paris seinen 100. Geburtstag als olympische Sportart feiern können.
Ein neuer Brief des IOC scheint vorsichtig zur Neugründung eines Weltverbandes zu ermutigen. In der Tat scheinen Beratungen mit diesem Ziel schon begonnen zu haben. Doch ein solches Projekt steht vor der großen Herausforderung, den Boxsport global und auf Spitzenniveau vertreten zu können.
Die Weltmeisterschaften der Frauen im olympischen Boxen sollen 2023 in der Hauptstadt Indiens Neu-Dehli ausgetragen werden. Dies gab der Präsident des Weltverbandes des olympischen Boxens Umar Kremlev gestern am 9. November auf einer Pressekonferenz in der indischen Kapitale bekannt.
Anlässlich einer Pressekonferenz in Dubai gab der Präsident des Weltverbandes des olympischen Boxens Umar Kremlev bekannt, dass die nächsten Weltmeisterschaften der Männer in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ausgetragen werden. Das Turnier soll am 1. Mai beginnen und mit den Finalkämpfen am 14. Mai enden.
Der russsisch geführte Weltverband des olympischen Boxens IBA lässt ab sofort Russland und Belarus (Weissrussland) wieder ohne Einschränkungen starten. Die Ukraine (immer noch suspendiert) darf zwar unter ihrer Flagge, aber hingegen nur als ein »IBA-Team« antreten.