Für den neuen Weltverband des olympischen Boxen läuft es rund: Vier weitere Nationalverbände des Boxens haben sich World Boxing angeschlossen. Mit den neuen Mitgliedern Ägypten, Gambia, Kiribati und Grenada sind im 2023 gegründeten Weltverband nun 72 Nationen vertreten.
Der neue Weltverband des olympischen Boxens World Boxing vermeldet den Beitritt von Frankreich, Kroatien, Polen, dem Iran, Malaysia, Nepal, Turkmenistan und Samoa. Mit nunmehr 68 Mitgliedsverbänden wird eine Anerkennung durch das IOC immer wahrscheinlicher.
Der neue Weltverband des olympischen Boxens vermeldet fünf Nationalverbände als neue Mitglieder. Für einen Beitritt haben sich jetzt Palästina, Myanmar, Kambodscha, Jordanien und die Dominikanische Republik entschieden.
Ein außerordentlicher Kongress des asiatischen Kontinentalverbandes lehnt den Vorschlag mehrheitlich ab, sich von der IBA zu lösen, ohne geschlossen World Boxing geschlossen beizutreten. Als Folge dieser Entscheidung gründet sich ein neuer Kontinentalverband mit Anschluss an World Boxing.
Der Vorstand des des französischen Boxverbandes »FFBoxe« schiebt den Wechsel seines Verbandes von der IBA zu World Boxing an. Am 14. Dezember wird man eine entsprechende Vorstandsentscheidung der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorlegen.
Usbekistan ist dem neuen Weltverband beigetreten. In Paris hatte Usbekistan das Boxturnier der olympischen Sommerspiele dominiert: In 5 von 7 Gewichtsklassen der Männer erkämpften sie Goldmedaillen und stellten damit ihre boxsportliche Klasse unter Beweis.
Thailand, Kirgistan, Belgien, Irak, Litauen, Andorra und Madagaskar haben sich nun jenem Weltverband angeschlossen, der angetreten ist, die olympische Zukunft des Boxsports zu sichern. Weitere dürften in Kürze folgen.
Die jungen Frauen und Männer der Altersklasse U19 boxen in diesem Oktober um die Medaillen und die Weltmeistertitel in den verschiedenen Gewichtsklassen. Zum ersten Mal in der Geschichte des olympischen Boxens tun sie das allerdings nahezu zeitgleich im Rahmen zweier verschiedener Turniere. Über die neue Unübersichtlichkeit im olympischen Boxen.
Die Satzung der IABA schreibt bislang die Mitgliedschaft in der IBA vor. Ein erster Versuch, dies zu ändern, scheiterte im Augst 2023 knapp an den hohen Hürden einer Satzungsänderung. Nun wird ein zweiter Anlauf unternommen.
Die Nationalen Olympischen Komitees sollen solchen Boxverbänden die Anerkennung entziehen, die noch der IBA angehören. Damit steigt der Druck, sich »World Boxing« anzuschließen, wenn man die Zukunft des eigenen Nationalverbandes und des Boxsports als Teil der Olympischen Spiele sichern will.