Für den Auftakt in die Herbstsaison waren die Kiezkämpfer am Samstagmorgen an die Nordseeküste gereist. Aus Ostfriesland bringen sie mit einem knappen Sieg und einer knappen Niederlage eine ausgeglichene Bilanz mit zurück auf den Kiez.
Die Turniere sollen auch Sportler*innen und Offiziellen aus Verbänden offenstehen, die nicht mehr Mitglied der IBA sind oder deren Verbände nicht teilnehmen wollen. Das kann eine Sprengkraft entfalten – und ist womöglich genau so gedacht.
Die USA, Neuseeland, Australien, GB Boxing, England, die Niederlande und zuletzt Kanada haben ihre Mitgliedschaft in der IBA beendet, um ihr Boxen unter dem Dach des neuen Verbandes fortzusetzen. Weitere Nationalverbände dürften folgen.
»Boxing New Zealand« wird seine Mitgliedschaft in der IBA beenden und sich stattdessen dem neu gegründeten Weltverband »World Boxing« anschließen. Damit ist Neuseeland nach den USA und der Schweiz der dritte Boxverband, der der IBA den Rücken zuwendet.
Zur Anstrengung gehört immer auch die Erholung. Daher ist die Boxabteilung vom 11.07.2023 bis zum 06.08.2023 in einer wohlverdienten Sommerpause. In dieser Zeit findet also kein Training statt. Mensch und Material kann sich erholen. Das Training beginnt wieder am Montag, den 07.08.2023.
Nur einen Tag nach der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), dem Weltverband des olympischen Boxens IBA endgültig die Anerkennung zu entziehen, werden international Absetzbewegungen deutlich erkennbar.
Die Vollversammlung des IOC (IOC Session) hat heute am 22. Juni 2023 den Weltverband des olympischen Boxens endgültig aus der Familie der olympischen Sportverbände ausgeschlossen. Erwartungsgemäß folgte das Plenum damit der Empfehlung des IOC-Exekutivkomitees vom 7. Juni. Boxen bleibt aber dennoch im Programm der Olympischen Spiele 2024 in Paris.
Es steht zu erwarten, dass die IOC-Session Ende Juni der Empfehlung des IOC-Exekutivkomitees zur endgültigen Suspendierung der IBA folgen wird. Dem neugegründeten Weltboxverband »World Boxing« dürfte dies in die Hände spielen und Mitglieder zuführen.
Am Montag, den 5. Juni traf die Boxabteilung in der Trainingshalle am Zeughausmarkt zu ihrer jährlichen Abteilungsversammlung zusammen. Unter anderem standen Wahlen zur Abteilungsleitung auf der Agenda. Samuel Wiktor rückte als neuer Kassenwart in die Abteilungsleitung ein. Alberto Flägel und Ralf Elfering wurden als 1. und 2. Abteilungsleiter wiedergewählt.
Kampfsport ist für rechtsextremistische Szenen attraktiv: Dort werden neue Mitstreiter*innen rekrutiert und Gelder für die politische Arbeit abgeschöpft. Wir haben ein Interview mit Olaf Zajonc von der Initiative »Vollkontakt, Demokratie, Kampfsport« geführt.